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Die eigentliche ideologische
Wurzel des Terrorismus
Darwinismus und Materialismus
HARUN YAHYA
Einleitung
Darwin legitimierte die Gewalttätigkeit,
indem er behauptete, dass die Menschen im wesentlichen Tiere
sind, die ums Dasein kämpfen.
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Die meisten Menschen sind der Meinung, dass die Evolutionstheorie
zuerst von Charles Darwin vorgeschlagen wurde und auf wissenschaftlichen
Beweisen, Beobachtungen und Experimenten beruhe. Jedoch ist Darwin
weder ihr Begründer, noch stützte sich die Theorie auf wissenschaftliche
Beweise. Die Theorie besteht ihrem Wesen nach aus einer Anpassung
an ein altes Dogma, das als die materialistische Philosophie bekannt
ist. Obwohl kein wissenschaftlicher Beweis die Evolutionstheorie
stützt, wird die Theorie blind im Namen der materialistischen Philosophie
aufrechterhalten.
Dieser Fanatismus hatte viele Katastrophen zur Folge, die darauf
zurückzuführen sind, dass sich mit der Verbreitung des Darwinismus
und der materialistischen Philosophie, die vom Darwinismus unterstützt
wird, die Antwort auf die Frage "Was ist ein Mensch? "geändert
hat. Menschen, die gewöhnt sind, zu antworten: 'die Menschen wurden
von Allah erschaffen und müssen einer sittlichen Ordnung entsprechend
leben, die Er festgelegt hat', beginnen jetzt zu denken, dass 'der
Mensch zufällig entstanden und seiner Natur nach ein Tier ist, das
sich im Kampf ums Dasein entwickelt hat', Für diese große Täuschung
ist ein hoher Preis zu zahlen. Gewalttätige Ideologien wie der Rassismus,
Faschismus und Kommunismus und viele andere grausame Weltansichten,
die auf Konflikten basieren, haben ihre ganze Stärke aus dieser
Täuschung gezogen.
Dieser Artikel behandelt das Unglück, das der Darwinismus auf die
Welt gebracht hat und deckt den Zusammenhang mit dem Terrorismus,
einem der wichtigsten globalen Probleme unserer Zeit, auf.
Das darwinistische Missverständnis: 'Das Leben ist
ein dauernder Kampf'
Darwin geht in seiner Theorie von einer grundlegenden Voraussetzung
aus: 'Die Entwicklung der Lebewesen hängt vom Kampf ums Dasein ab.
Der Starke gewinnt den Kampf, die Schwachen sind zum Untergang und
zur Vergessenheit verurteilt.'
Laut Darwin gibt es einen unbarmherzigen Kampf ums Dasein und ewige
Konflikte in der Natur. Das Starke überwältigt immer das Schwache
und dieser Kampf erst ermöglicht Entwicklung. Der Untertitel zu
seinem Buch "Über den Ursprung der Arten - durch natürliche
Selektion und durch den Schutz der bevorzugt behandelten Rassen
im Kampf ums Dasein" gibt diese Ansicht prägnant wieder.
Außerdem schlug Darwin vor, den 'Kampf ums Dasein' auch auf menschliche
Rassen anzuwenden. Dieser Ansicht entsprechend sind 'die bevorzugten
Rassen' im Kampf siegreich. Bevorzugte Rassen waren nach Darwins
Ansicht weiße Europäer. Afrikanische oder asiatische Rassen lagen
im Kampf ums Dasein zurück. Darwin ging noch weiter und nahm an,
dass diese Rassen bald den 'Kampf ums Dasein' völlig verlieren und
folglich verschwinden würden:
"In irgendeiner zukünftigen Periode, in nicht allzu ferner
Zukunft, in einem Zeitraum von Jahrhunderten, werden die zivilisierten
Menschenrassen die wilden Rassen vollständig von der Welt verdrängen
und an ihre Stelle treten. Gleichzeitig werden auch die menschlichen
Affen … zweifellos eliminiert werden. Der Bruch zwischen dem Mensch
und seinen nächsten Verwandten wird dann größer. Auf diese Weise
wird es noch zivilisiertere Rassen als die heutigen europäischen
Rassen und noch niedrigere Affenarten - wie etwa Paviane - als die
heutigen Afrikaner, Australier und Gorillas geben." [1]
Der indische Anthropologe Lalita Vidyarthi erklärt, wie Darwins
Evolutionstheorie den Rassismus den Sozialwissenschaften aufdrängte:
"Seine (Darwins) Theorie des Überlebens vom Angepasstesten
wurde von den Sozialwissenschaftlern jener Tage freudig begrüßt,
und sie glaubten, dass die Menschheit verschiedene Stufen der Evolution
durchlaufen und in der Zivilisation des weißen Mannes ihren Höhepunkt
erreicht habe. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde
der Rassismus als Tatsache von einer beträchtlichen Mehrheit der
westlichen Wissenschaftler angenommen." [2]
Darwin's Quelle der Inspiration: Malthus's Theorie
der Unbarmherzigkeit
Darwin wurde durch die Sozialtheorien
von Malthus beeinflusst, in denen die Unbarmherzigkeit als
ein Naturgesetz definiert wurde.
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Darwin's Quelle der Inspiration zu diesem Thema war das Buch des
britischen Wirtschaftswissenschaftler Thomas Malthus "An Essay
on the Principle of Population" (Eine Abhandlung über das Bevölkerungswachstum).
Malthus errechnete, dass die menschliche Bevölkerung schnell zunimmt,
wenn sie sich selbst überlassen wird. In seiner Ansicht waren die
grundlegenden Einflüsse, die die Bevölkerungszahl unter Kontrolle
hielten, Katastrophen wie Krieg, Hunger und Krankheit mit berücksichtigt.
Kurz gesagt diesem brutalen Anspruch entsprechend mussten einige
Menschen sterben, damit andere leben konnten. Das Überleben bedeutete
'dauernder Krieg'.
Im 19. Jahrhundert fanden die Ideen von Malthus weite Anerkennung.
Insbesondere führende europäische Intellektuelle unterstützten seine
grausamen Ansichten. In einem Artikel mit dem Titel 'The Nazis'
Secret Scientific Agenda' (Das geheime wissenschaftliche Programm
der Nazis) wird die Bedeutung, die das Europa des 19. Jahrhunderts
den Ansichten Malthus über die Bevölkerung beimaß, auf folgende
Weise dargestellt:
"In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind die Mitglieder
der führenden Klasse in Europa zusammengetroffen, um die Methoden
der Durchführung von Malthus' Gedanken zu planen, um das neu entdeckte
Problem des Bevölkerungswachstums zu diskutieren und die Todesrate
der Armen zu erhöhen. Das Ergebnis war kurz zusammengefasst: "Anstatt
den Armen Sauberkeit zu empfehlen, sollten wir bei ihnen genau entgegengesetzte
Gewöhnlichkeiten fördern. Wir sollten die Strassen in unseren Städten
noch enger bauen, noch mehrere Menschen in den Häusern leben lassen
und wir sollten versuchen, in diesen Städten Epidemien zu verbreitern.
In unserem Staat sollten wir unsere Dörfer in der Nähe von stehenden
Gewässer errichten, und das Leben in Sumpfgebieten fördern usw..."
[3]
Als Folge dieser grausamen Politik würden die Schwachen und diejenigen,
die den Kampf ums Dasein verloren haben, beseitigt, und infolgedessen
würde der schnelle Anstieg in der Bevölkerung ausgeglichen. Diese
sogenannte 'Unterdrückung der schlechten' Politik wurde wirklich
im 19. Jahrhundert in Großbritannien durchgeführt. Eine industrielle
Ordnung wurde aufgestellt, in welcher acht- und neunjährige Kinder
sechzehn Stunden pro Tag in den Kohlengruben arbeiten mussten. Tausende
von ihnen starben wegen der schrecklichen Lebensbedingungen. Der
'Kampf ums Dasein', der durch die Theorie Malthus gefordert wird,
hatte für Millionen von Briten ein Leben voll Leiden zur Folge.
Beeinflusst durch diese Ideen wendete Darwin den Begriff des Konfliktes
auf die ganze Natur an und schlug vor, dass der Starke und am besten
Angepasste siegreich aus diesem Kampf ums Überleben hervorgehen
solle. Außerdem behauptete er, dass der sogenannte Kampf ums Dasein
ein unveränderliches Naturgesetz sei. Andererseits forderte er Menschen
auf, ihren religiösen Glauben aufzugeben, indem er die Schöpfung
verneinte. Hiermit zielte er auf alle ethischen Werte ab, die ein
Hindernis für die Unbarmherzigkeit des 'Kampfes ums Dasein' darstellen
konnten.
Die Verbreitung dieser unwahren Ideen, die das Individuum zur Unbarmherzigkeit
und Grausamkeit führten, kosteten im 20. Jahrhundert die Menschheit
einen hohen Preis.
Die Rolle des Darwinismus bei der Vorbereitung des
1. Weltkrieges
Als der Darwinismus die europäische Kultur beherrschte, begannen
die Auswirkungen des 'Kampfes ums Dasein', bemerkbar zu werden.
Insbesondere kolonialistische europäische Nationen begannen damit,
die Nationen zu unterdrücken, die sie als 'evolutionär rückständige
Nationen' kolonisierten. Die Rechtfertigung dafür suchten sie im
Darwinismus.
Der blutigste politische Effekt des Darwinismus war der Ausbruch
des 1. Weltkrieges im Jahre 1914.
In seinem Buch Europe Since 1870 (Europa seit 1870) erklärt der
weithin bekannte britische Professor der Geschichte, James Joll,
dass einer der Faktoren, die den Boden für den 1. Weltkrieg bereiteten,
der Glaube der europäischen Herrscher jener Zeit an den Darwinismus
war. So schriebe zum Beispiel; der Österreich-Ungarische Personalchef,
Franz Baron Conrad von Hoetzendorff in seinen Nachkriegsmemoiren:
"Menschenfreundliche Religionen, moralischer Unterricht und
philosophische Lehren können zweifellos manchmal dienen, den Kampf
der Menschheit ums Bestehen in seiner gröbsten Form zu schwächen,
aber sie werden nie erfolgreich sein, ihn als antreibendes Motiv
der Welt zu löschen... Es stimmt mit dieser beherrschenden Grundregel
darin überein, dass die Katastrophe des Weltkrieges als das Resultat
der treibenden Kräfte im Leben der Staaten und Völker eintrat, wie
ein Unwetter, das sich seiner Natur gemäß ergießen muss." [4]
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Conrad mit dieser ideologischen
Grundlage das Österreich-Ungarische Reich angeregt haben sollte,
den Krieg zu erklären. Solche Ideen waren zu der Zeit nicht auf
das Militär begrenzt. Kurt Riezler, der persönliche Sekretär und
Vertraute des deutschen Kanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg,
schrieb 1914:
"Ewige und absolute Feindschaft ist in den Relationen zwischen
Menschen grundlegend innewohnend; und die Feindseligkeit, welche
wir überall beobachten..., ist nicht das Resultat einer Perversion
der menschlichen Natur sondern ist das Wesentliche der Welt und
der Quell des Lebens selbst." [5]
Die Führer von Europa am Vorabend
des 1. Weltkrieges waren durch das sozialdarwinistische Dogma
irregeführt. Sie dachten, dass der Krieg eine biologische
Notwendigkeit ist.
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Friedrich von Bernhardi, ein General des 1. Weltkrieges, stellte
eine ähnliche Beziehung zwischen dem Krieg und den Gesetzen des
Krieges in der Natur her. Bernhardi erklärte, der "Krieg
- ist eine biologische Notwendigkeit"; er "ist so nötigt
wie der Kampf der Elemente der Natur"; er "gibt eine biologisch
gerechte Entscheidung, da seine Entscheidungen auf der Natur von
Sachen beruhen." [6]
Wie wir gesehen haben, brach der 1. Weltkrieg wegen der europäischen
Denker, Generäle und Verwalter aus, die die Kriegsführung, das Blutvergießen
und das Leiden als eine Art von 'Entwicklung' ansahen und dachten,
dass sie ein unveränderliches 'Naturgesetz' sind. Die ideologische
Wurzel, die eine ganze Generation zur Zerstörung führte, waren nichts
anderes als Darwins Begriffe des 'Kampfes ums Dasein' und der 'bevorzugten
Rassen'.
Der 1. Weltkrieg hinterließ 8 Millionen Tote, Hunderte von zerstörten
Städten und Millionen von Verletzten, Verkrüppelten, Heimatlosen
und Arbeitslosen.
Die grundlegende Ursache des 2. Weltkrieges, der 21 Jahre später
ausbrach und 55 Million Tote hinterließ, basierte ebenfalls auf
dem Darwinismus.
Die Frucht 'des Gesetzes des Dschungels': Der Faschismus

Rassentheorie und Krieghysterie der
Nazis wurden beide vom Darwinismus befeuert. |
Als der Darwinismus im 19. Jahrhundert den Rassismus hervorbrachte,
bildete er die Grundlage einer Ideologie, die sich im 20. Jahrhundert
entwickeln und die Welt in ihren bisher blutigsten Konflikt stürzen
sollte: der Nazismus.
Ein starker darwinistischer Einfluss kann in der nationalsozialistischen
Ideologie erkannt werden. Wenn man diese Theorie, die von Adolf
Hitler und Alfred Rosenberg geformt wurde, überprüft, stößt man
auf Konzepte wie 'natürliche Auswahl', 'ausgewählte Paarung' und
'der Kampf ums Dasein zwischen den Rassen', die im Buch Über den
Ursprung der Arten x-mal wiederholt wurden. Hitler hat sein Buch
"Mein Kampf" genannt, wobei er durch das Prinzip angeregt
wurde, wonach das Leben ein darwinistischer Kampfplatz ist und nur
diejenigen am Leben bleiben, die siegreich aus dem Kampf hervorgehen.
Er spricht insbesondere über den Kampf zwischen den Rassen:
"Die Geschichte würde in einem neuen tausendjährigen Reich
unvergleichlicher Pracht kulminieren, basierend auf einer neuen
rassischen Hierarchie, die durch die Natur selbst ordiniert wurde."
[7]
Auf der Nürnberger Parteiversammlung im Jahre 1933 verkündete Hitler,
dass "höhere Rassen niedrigere Rassen führen", dass sei
"ein Recht der Natur" und zwar wäre es "das einzige
vernünftige Recht".
Dass die Nazis vom Darwinismus beeinflusst wurden, ist eine Tatsache,
die viele Historiker anerkennen. Der Historiker Hickman beschreibt
Darwinismus Einfluss auf Hitler wie folgt:
"(Hitler) war ein überzeugter Prediger der Evolution. Ganz
gleich wie tief seine Psychose war, sein Buch Mein Kampf gibt
eine Reihe der evolutionistischen Ideen wieder. Insbesondere erwähnt
er den Gedanken, dass die im Kampf ums Dasein für eine bessere Gesellschaft
am besten Angepassten die Schwachen beseitigen sollten." [8]
Hitler, der diese Ansichten vortrug, machte die Welt mit einer
Gewalttätigkeit bekannt, wie sie nie vorher gesehen worden war.
Viele ethnische und politische Gruppen und besonders die Juden waren
schrecklicher Grausamkeit ausgesetzt und wurden in den Konzentrationslagern
der Nazis systematisch getötet. Der 2. Weltkrieg, der mit der Invasion
der Nazis begann, kostete 55 Millionen Menschen das Leben. Hinter
der größten Tragödie in der Weltgeschichte steht der Begriff des
Darwinismus des 'Kampfes ums Dasein'.
Das Blutige Bündnis: Darwinismus und Kommunismus

Der dialektische Materialismus von
Marx definiert die Gewalttätigkeit als eine konstruktive Kraft,
die dem menschlichen Fortschritt dient. |
Während die Faschisten sich auf dem rechten Flügel des Sozialdarwinismus
befinden, wird der linke Flügel von den Kommunisten besetzt. Die
Kommunisten waren immer die glühendsten Verteidiger von Darwins
Theorie.
Dieses Verhältnis zwischen Darwinismus und Kommunismus geht auf
die Gründer dieser beiden 'Ismen' zurück. Marx und Engels, die Begründer
des Kommunismus, lasen Darwins Buch Über den Ursprung der Arten,
unmittelbar nachdem es erschienen war und waren über seine 'dialektische
materialistische' Haltung überrascht. Die Übereinstimmung mit Darwins
Gedanken zeigt, dass Marx und Engels Darwins Theorie als 'die Grundlage
der Naturgeschichte für den Kommunismus' ansahen. In seinem Buch
Die Dialektik der Natur (The Dialectics of Nature), das er unter
dem Einfluss von Darwin schrieb, war Engels voll des Lobes für Darwin
und versuchte, im Kapitel 'Die Rolle der Arbeit beim Übergang vom
Affen zum Menschen' einen eigenen Beitrag zur Theorie zu leisten.
Russische Kommunisten wie Plekhanov, Lenin, Trotsky und Stalin,
die in den Fußstapfen von Marx und Engels folgten, waren mit Darwins
Evolutionstheorie voll und ganz einverstanden. Plekhanov, der als
der Begründer des russischen Kommunismus angesehen wird, sah den
Marxismus als 'die Anpassung des Darwinismus an die Sozialwissenschaft'
an. [9]
Trotsky sagte, 'Darwins Entdeckung ist der höchste Triumph der
Dialektik auf dem Gebiet der organischen Stoffe'. [10]
'Die darwinistische Ausbildung' spielte eine Hauptrolle in der
Organisation der kommunistischen Kader. Die Historiker berichten
z.B über die Tatsache, dass Stalin in seiner Jugend fromm war,
aber wegen der Bücher Darwins ein Atheist wurde. [11]
Mao, der die kommunistische Ordnung in China errichtete und Millionen
von Menschen tötet hat, gab öffentlich an, dass 'der chinesische
Sozialismus auf der Grundlage von Darwin und der Evolutionstheorie'
errichtet wurde. [12]
Der Historiker, James Reeve Pusey, von der Harvard Universität
untersucht in seinem (Forschungs)buch China und Charles Darwin ganz
detailliert die Wirkung des Darwinismus auf den maoistischen und
chinesischen Kommunismus. [13]
Kurz gesagt; es gibt eine untrennbare Verbindung zwischen der Evolutionstheorie
und dem Kommunismus. Die Theorie behauptet, dass die Lebewesen das
Produkt blinder Zufälle sind, und stellt dem Atheismus eine sogenannte
wissenschaftliche Basis zur Verfügung. Der Kommunismus, eine atheistische
Ideologie, wurde aus diesem Grund eng mit dem Darwinismus verknüpft.
Außerdem behauptet die Evolutionstheorie vor, dass die Entwicklung
in der Natur auf Grund von Konflikten möglich wird (mit anderen
Worten 'durch den Kampf ums Dasein') und unterstützt damit den Begriff
der 'Dialektik', der für den Kommunismus grundlegend ist.
Wenn wir an das kommunistische Konzept 'des dialektischen Widerspruchs'
denken, der dem im 20. Jahrhundert 120 Million Menschen zum Opfer
fielen, dann können wir das Ausmaß des Unglücks besser verstehen,
das der Darwinismus auf unserem Planet verursacht hat.
Darwinismus und Terrorismus
Wie wir gesehen haben, ist der Darwinismus die Wurzel verschiedener
Ideologien der Gewalt, die für die Menschheit im 20. Jahrhundert
nur Unglück bedeutet haben. Jedoch ebenso wie diese Ideologien definiert
der Darwinismus ein 'ethisches Verständnis' und eine 'Methode',
die verschiedene Weltansichten beeinflussen konnte. Das grundlegende
Konzept hinter diesem Verständnis und dieser Methode ist, 'gegen
diejenigen zu kämpfen, die nicht zu uns gehören'.
Diese Haltung kann folgendermaßen erklärt werden: Es gibt unterschiedlichen
Glauben, unterschiedliche Weltansichten und Philosophien in der
Welt. Es gibt zwei Möglichkeiten, in denen sie zueinander stehen
können:
1) Sie können die Existenz derer respektieren, die nicht zu ihnen
gehören und versuchen, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und eine mitmenschliche
Haltung an den Tag zu legen.
2) Sie können beschließen, andere zu bekämpfen, mit ihnen zu streiten
und sie zu schädigen das heißt, sich wie ein wildes Tier zu benehmen.
Die Grausigkeit, die wir Terrorismus nennen, findet ihre Erklärung
in der zweiten Ansicht.
Wenn wir den Unterschied zwischen diesen beiden Herangehensweisen
betrachten, können wir erkennen, dass die Idee "des Menschen
als kämpfendes Tier", die der Darwinismus den Menschen
unterbewusst aufgedrängt hat, besonders einflussreich ist. Einzelpersonen
und Gruppen, die den Weg des Konfliktes wählen, können vom Darwinismus
und von den Grundregeln dieser Ideologie nie gehört haben. Aber
genaugenommen erklären sie sich mit einer Ansicht einverstanden,
deren philosophische Grundlage auf dem Darwinismus beruht. Was sie
dazu verleitet, an die Richtigkeit von Gewalttätigkeit zu glauben,
sind Slogans wie die folgenden, die auf dem Darwinismus basieren:
'In dieser Welt überleben nur die Starken,'
'Grosse Fische schlucken die kleinen,'
'Der Krieg ist eine Tugend,'
und 'der Mensch wird erhaben, indem er kämpft.'

Der Glaube an die Legitimität des
Terrors stammt von materialistischen Ideologien, nicht von theistischem
Glauben. |
Nehmen Sie den Darwinismus weg, bleiben nichts aber leere Slogans.
In der Tat, wenn der Darwinismus weggenommen wird, bleibt keine
Philosophie des 'Konfliktes' übrig. Die drei monotheistischen
Religionen - der Islam, das Christentum und das Judentum -, an die
die meisten Menschen der Welt glauben, widersetzen sich der Gewalttätigkeit.
Alle drei Religionen wollen der Welt Frieden und Harmonie bringen
und setzen sich dafür ein, dass keine unschuldigen Menschen getötet
werden und unter Grausamkeit und Folter leiden. Konflikt und Gewalttätigkeit
verletzen das Sittlichkeitsgefühl, das Allah den Menschen dargelegt
hat. Es sind anormale und unerwünschte Einstellungen. Der Darwinismus
jedoch stellt Konflikt und die Gewalttätigkeit als natürlich und
gerecht hin und behauptet, dass sie existieren müssen.
Wenn einige Menschen den Terrorismus mit Begriffen und Symbolen
des Islams, Christentums und Judentums im Namen jener Religionen
erklären, können Sie deshalb sicher sein, dass diese Leute nicht
Muslime, Christen oder Juden sind. Sie sind in Wirklichkeit Sozialdarwinisten.
Sie nutzen die Religion als Deckmantel, aber sie sind keine wirklichen
Gläubigen. Selbst wenn sie behaupten, der Religion zu dienen, sind
sie doch Feinde der Religion und der Gläubigen, weil sie unbarmherzig
Verbrechen begehen, die die Religion verbietet. Gleichzeitig machen
sie damit die Religion in den Augen der Völker schlecht.
Aus diesem Grund ist die Wurzel des Terrorismus, der unsere Welt
heimsucht, nicht in irgendeiner der monotheistischen Religionen,
sondern im Atheismus und im Ausdruck des Atheismus in unser Zeit
zu suchen, in 'Darwinismus' und 'Materialismus'.
Anmerkungen
1-
Charles Darwin, The Descent of Man, 2nd edition, New York, A L. Burt
Co., 1874, S. 178
2- Lalita Prasad Vidyarthi, Racism, Science and
Pseudo-Science, Unesco, France, Vendôme, 1983. s. 54
3- Theodore D. Hall, The Scientific Background
of the Nazi Race Purification Program, http://www.trufax.org/avoid/nazi.html
4- James Joll, Europe Since 1870: An International
History, Penguin Books, Middlesex, 1990, s. 164
5- James Joll, Europe Since 1870: An International
History, Penguin Books, Middlesex, 1990, s. 164
6- M.F. Ashley-Montagu, Man in Process (New York:
World. Pub. Co. 1961) pp. 76, 77 cited in Bolton Davidheiser, W E
Lammers (ed) Scientific Studies in Special Creationism, 1971, S. 338-339
7- L.H. Gann, "Adolf Hitler, The Complete
Totalitarian", The Intercollegiate Review, Fall 1985, p. 24;
cited in Henry M. Morris, The Long war Against God, Baker Book House,
1989, S. 78
8- Hickman, R., Biocreation, Science Press, Worthington,
OH, pp. 51-52, 1983; Jerry Bergman, "Darwinism and the Nazi Race
Holocaust", Creation Ex Nihilo Technical Journal 13 (2): 101-111,
1999
9- Robert M. Young DARWINIAN EVOLUTION AND HUMAN
HISTORY, Historical Studies on Science and Belief, 1980
10- Alan Woods and Ted Grant. "Marxism and
Darwinism", Reason in Revolt: Marxism and Modern Science, London,
1993
11- Alex de Jonge, Stalin and The Shaping of
the Soviet Uninon, William Collins Sons & Limited Co., Glasgow,
1987, s. 22
12- Mehnert, Kampf um Mao's Erbe, Deutsche Verlags-Anstalt,
1977
13- James Reeve Pusey, China and Charles Darwin,
Cambridge, Massachusetts, 1983 |