Islam verflucht den Terror

Der Islam verurteilt jeglichen Akt des Terrors und der Gewalt, sowie auch das Boston Attentat

Der grausame Angriff von Terroristen auf den Bostoner Marathon in den USA wird von allen von Muslimen verurteilt. Wir weisen als aller erstes darauf hin, dass der Islam jegliche Gewalt oder Angriffe verbietet. Der Koran, ist der wesentliche Bezugspunkt des Islam und enthält mehrere Aussagen zu diesem Thema.

Dieser Terrorakt, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren haben und hunderte verletzt wurden, war ein primitiver Akt fehlgeleiteter Dummheit, konstruiert, um die westliche und islamische Welten gegeneinander aufzuhetzen. Solche rücksichtslosen Akte wurden schon öfter in verschiedenen Ländern vollbracht, um dem Westen den Eindruck zu geben, der Islam sei ein Glaube, der Gewalt und würde den Terror legitimieren. Die Angriffe des 11. Septembers, wurden ebenfalls in den USA ausgeübt und waren mithin die schlimmsten dieser Art. Sofort nach diesen Angriffen haben mehrere Personen – einschließlich einiger bestimmter Politiker und religiöser Anführer – eine Bekanntmachung veröffentlicht, die besagt, dass der Islam eine Religion sei, die den Terror unterstützt; einige riefen sogar zum religiösen Krieg gegen die muslimische Welt auf. Somit kann man mit Sicherheit behaupten, dass diese Angriffe in gewisser Weise erfolgreich waren. Auch heutzutage hört man wieder Aussagen von verschiedenen Fanatikern, Extremisten und Medienunternehmen in den USA, die Gewalt gegen Muslime befürworten und deren Isolation von der Gesellschaft fordern. Wir hoffen, dass die amerikanische Bevölkerung nicht auf diese Aufwiegelungen hört und diese als rohe Akte der Provokation und Demagogie erkennt.

Der Koran enthält viele Passagen, die zu Liebe und Zuneigung anregen. Der folgende Vers 159 der Sure Al ‘Imran, “Und dank der Barmherzigkeit Allahs warst du gütig zu ihnen" stellt unmissverständlich klar, dass der Islam darauf basiert, dass Menschen mit Güte behandelt werden müssen.

Wer immer behauptet ein Muslim zu sein und sagt, dass der Glaube Akte des Terrors oder der Gewalt befürwortet, ist entweder ein Provokateur, der behauptet ein Muslim zu sein, oder jemand, der absolut ignorant im Glauben ist. Jemand, der aus Ignoranz solche Dinge behauptet, wird seine Wege korrigieren, sobald er gesagt bekommt, was der Koran wirklich beinhaltet. Die Menschen können nur dann richitg über den Islam informiert werden, wenn keine Provokationen am Glauben geknüpft ist. Sobald alle wissen, dass der Islam Gewalt und Hass als unakzeptabel ansieht, wird es keine Themen mehr für Provokateure oder Extremisten geben, über die sie sich aufregen und hetzen können.

Es gibt Menschen, die versuchen Feindseligkeit gegenüber dem Islam in der christlichen und jüdischen Welt zu entfachen, und es gibt ebenso Menschen, die versuchen, Feindseligkeit gegenüber dem Christentum und Judentum in der islamischen Welt zu verbreiten. Diese Menschen sind bigotte Fanatiker, die provokante Aussagen machen, die nicht auf dem Koran basieren, sondern auf Hadithe, die sie selber erfunden haben. Dies ist ein sehr ernstes und ein sehr reales Problem in der islamischen Welt, und wir dürfen über dies nicht einfach hinwegsehen. Alle wahren Muslime sind zutiefst unzufrieden mit solchen Menschen, die sich zu den Mitgliedern und Repräsentanten der islamischen Welt und des Glaubens ausgeben. Denn diese Menschen handeln nicht mit den Werten die dem Islam entsprechen. Sie berauben sich selber der schönen Gefühle wie Liebe, Zuneigung und Mitgefühl. Sie sind erfüllt mit Hass und Zorn, nicht nur anders gläubigen gegenüber, sondern vor allem gegenüber anderen muslimischen Gemeinden. Sie können Menschen, denen sie noch nie begegnet sind, hassen, allein weil diese einer anderen gesellschaftlichen Gruppe angehören. Das ist eine perverse und inakzeptable Perspektive für Muslime.

Konflikte zu bewirken, zwischen Mitglieder verschiedenster Glaubensrichtungen und/oder Ethiken, ist eine sehr erfolgreich angewandte Technik derer, die Kriege durch den Kurs der Geschichte entfachen. Doch diese Welt ist groß und fruchtbar und es reicht für jeden aus um in Glück und Frieden und Wohlstand zu leben. Es gibt keinen wirklichen Grund für Konflikte oder dem Hang zur Gewalt. Alle angeblichen Gründe pro Krieg und Konflikt sind leere Kriegslisten.

Es ist viel, viel einfacher in Frieden und Liebe zu leben, als in Konflikt und Krieg. Es ist zum Beispiel inakzeptabel sowohl für die Palästinenser oder den Israelis ständig hinter Mauern zu leben, in Angst vor Bomben, Raketen oder anderen Waffen. Diese Zwangslage beider Staaten, einer vom Propheten Ishmael abstammend und der andere vom Propheten Jakob (Friede sei mit beiden), ist eine Schande für die gesamte Menschheit.

Unsere Hoffnung ist, dass die Menschen mit radikalen Ansichten letztendlich mit den moderaten, liebenden und respektvollen Ansichten rationaler Menschen vaufgehoben werden – historisch gesehen zerstören sich radikale Bewegungen irgendwann selber oder erlöschen ganz-, aber damit dies geschieht ist es absolut essentiell für sensible Menschen in den islamischen, christlichen und jüdischen Welten als eine Einheit im Geiste der Solidarität zu leben. Eine Allianz aller guten Menschen ist nötig. Anderenfalls wird man weder dem Terror noch der Gewaltakte ganz Herr werden.

 

2015-05-03 19:06:03

Einflüsse des Harun Yahya | Präsentationen| über diese Seite | Als Startseite festlegen | Zu Favoriten hinzufügen | RSS Feed
Unsere Materialien, die auf dieser Webseite veröffentlicht werden, können urheberrechtsgebührenfrei kopiert, gedruckt und vervielfältigt werden, unter Bedingung, dass diese Webseite als Quelle angegeben wird.
(c) All publication rights of the personal photos of Mr. Adnan Oktar that are present in our website and in all other Harun Yahya works belong to Global Publication Ltd. Co. They cannot be used or published without prior consent even if used partially.
© 1994 Harun Yahya. www.harunyahya.de
page_top